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SER/Snäck-Eck

Omas Rezept trifft auf Nouvelle Cuisine

Stefan Sion

Stefan Sion

Der Familientradition blieb auch unser Sohn Stefan treu, als er im Jahr 2005 im Kurfürstlichen Amtshaus in Daun seine Ausbildung zum Koch begann. Sternekoch Tom Wickboldt nahm ihn dort unter seine Fittiche und brachte dem Kochnovizen bei, auf gehobenem Standard Gerichte zuzubereiten und mit teuren Produkten umzugehen.
Nach bestandener Lehre wechselte der Jungkoch nach Walporzheim zu Brogsitter St. Peter, wo er den beiden Spitzenköchen Stefan Krupp und Christian Schmidt zuarbeitete. In diesem Traditions haus konnte er sein Repertoire beachtlich erweitern, weil von ein fachen und leckeren Speisen, wie Spätzle und Rouladen, über die gehobene deutsche Küche, wie zum Beispiel Hirschrücken mit Wirsing, bis hin zur Sterne-Gastronomie alles unter einem Dach zu finden ist.

Seit 2011 stieg Stefan Sion in den elterlichen Betrieb ein und setzt dort ein gemeinsam mit seinen Eltern entwickeltes, sehr pfiffiges Gastro-Konzept um. Dabei handelt es sich um das „Snäck-Eck“, das im Stammhaus von SER in Müsch seine Pforten öffnete. Obwohl es dort auch Snacks gibt, dreht sich eigentlich alles um leckere Fischgerichte.
Zu den einfachen, aber wohlschmeckenden Standards zählt etwa das Seelachsschnitzel mit Omas Kartoffel-Lauchsalat und hausgemachter Remouladensoße. Die Oma von Stefan, Gisela Sion, steuert nicht nur Rezepte bei, sondern geht auch ihrem Enkel in der Küche zur Hand. Ein Klassiker, den es schon immer bei SER gab, darf nicht unerwähnt bleiben, nämlich der Räucherlachs auf Schwarzbrot und Reibekuchen.

Die Empfehlung unseres Küchenchefs

Forellenstrudel mit Wasibi-Schaum auf Rote Bete-Püree mit geschmorten Gurken

Zu gleichen Teilen Fisch (Zander) und Sahne anfrieren und mit der Moulinette unter Zugabe von Salz und Pfeffer zu einer cremigen Masse verarbeiten. Zum Schluss frisch gehackte Petersilie und Dill unterheben. Danach den Strudelteig dünn ausrollen und mit Butter einpinseln. Die enthäuteten Forellenfilets mit Salz würzen und mit der Farce einstreichen. Das zweite Filet mit dem Schwanzende auf das Kopfende des ersten Filets legen, damit der Forellenstrudel eine gleichmäßige Form erhält. Nun die Filets auch von außen mit der Farce bestreichen, in den Strudelteig einrollen und kaltstellen.
Rote Bete in Salzwasser unter Zugabe von etwas Kümmel kochen. Die Roten Bete schälen, in kleine
Würfel schneiden und zusammen mit kleingeschnittenen Schalotten in Butter anschwitzen. Danach mit Rote Bete-Saft und Weißwein ablöschen, mit der Moulinette zu Püree mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss etwas weißen Balsamico-Essig hinzugeben. Die frischen Gurken schälen und entkernen, quer in Streifen (Halbmonde) schneiden, mit Salz, Pfeffer und Gurkenwasser marinieren und danach etwa 1 Stunde stehen lassen. Danach die Flüssigkeit trennen, die Gurken-Halbmonde anschwitzen und unter Hinzugabe der Flüssigkeit auf kleiner Flamme schmoren. Wenn sie
gar sind – sie sollten noch bissfest sein – eine Flocke Butter dazugeben. Zum Schluss die Schmorkurken mit den Dillspitzen verfeinern.
Die von den Filets getrennte Haut zwischen zwei Backpapierstreifen in der Pfanne kross anbraten. Zum Beschweren eine Topf daraufstellen, damit die Haut ihre schöne Form behält.
Zur Herstellung des Soße in kleine Würfel geschnittene Schalotten in Butter anschwitzen, mit Weißwein ablöschen, mit Fischfond auffüllen und mit etwas Sahne und einem Löffel Crème Fraîche verfeinern. Salz, Pfeffer und Wasabipaste hinzugeben und kurz vor dem Anrichten mit dem Zauberstab aufschäumen. Den gleichmäßig geformten Forellenstrudel in heißem Olivenöl von beiden Seiten kurz anbraten, damit der Strudelteig knusprig wird. Dann den Fisch bei 180° Celsius in den Ofen schieben. Nach etwa vier Minuten ist der Forellenstrudel gar. Er ist dann perfekt, wenn er in der Mitte noch etwas glasig ist.

Öffnungszeiten SER und Snäck-Eck:

Dienstag bis Freitag von 09.00 Uhr - 18.00 Uhr und
Samstag von 09.00 Uhr - 14.00 Uhr

Mittagstisch im Snäck-Eck:
Dienstag bis Samstag 12.00 Uhr - 14.00 Uhr;

Von Februar bis Oktober, an jedem ersten Freitag im Monat zusätzlich warme Küche
von 18.00 – 20.00 Uhr

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